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Freitag, 14. Juli 2023

Unterwegs mit

 dem Motorrad

Gerade ist es überall sehr warm.
Bevor es hier so richtig heiss wurde, bin ich das erste mal in diesem Jahr mit auf eine Motorrad-Tour.
Seit geraumer Zeit schon fahre ich nicht mehr selber mit meiner grossen Maschine:
Als das Motorrad meines Lieblingsmenschen vor ein paar Monaten einen Kurzschluss verursachte, hat er sich meine "Gumsel" geborgt. Ich bin dann einfach bei ihm mitgefahren.
Und da hatte ich die grosse Erkenntnis:
Mitfahren finde ich so viel entspannter als selber fahren!
Lange Rede kurzer Sinn: Nun bin ich glückliche und entspannte Sozia und geniesse das Mitgenommen-werden sehr!


Nun hat der Lieblingsmensch seine "tote" VFR ersetzt.
Wieder eine Honda VFR, aber etwas jünger diesmal. Er wollte nicht weiter mit der "Gumsel" fahren, die hatte ein Kraft-Problem, von dem ich nie was mitbekommen habe ;)


Unterwegs gabs ein Stück wunderbarer Erdbeer-Kuchen.
Das Ziel bei einer Tour ist der Weg. 
Ich entspanne mich hintendrauf so sehr, dass manchmal das Denken aussetzt und ich einfach nur im Hier und Jetzt bin. Das tut meinem Hirn sehr gut und mir auch! Im Alltag stehe ich immer unter Strom. hundert Gedanken jagen sich, genau so viele Dinge wollen erledigt werden und das Eine, das sollte ich auf keinen Fall vergessen....! Manchmal sehr anstrengend.
Als Sozia kann ich nichts tun, ausser die Landschaft geniessen.
Motorradfahren ist für mich wie Tanzen: Mit meinem Lieblingsmenschen und der Maschine im Einklang, in die Kurven liegen, Gewicht verlagern - das geht alles wie von selbst.
Ich geniesse das sehr!


"Wendepunkt" der Tour war der Rheinfall 
Wir waren nicht ganz alleine da - aber das macht nichts. Im Anschluss an ein Eis ging es gemütlich über kleine Strässchen wieder zurück. Weitab vom grossen Verkehr, wo einem keiner hetzt und man durch die Lande tingeln kann. 
Schnell, Laut und gefährlich brauchen wir nicht.

Ich habe mir meinen Mädchentraum erfüllen können. Das er sich nicht ganz als das entpuppte, hat mir den Weg zu einer für mich viel grösseren Erlebnisswelt eröffnte.
Sozia



Habt ein entspanntes Wochenende!
Herzlichst
yase

Mittwoch, 7. Juli 2021

Sommerferien

im Inland


Schon Anfang des Jahres waren wir uns einig, dass wir die sichere Reise-Variante wählen, und in der Schweiz bleiben.
Aber nicht wie letztes Jahr "zu Hause", sondern in einer Gegend, wo wir sonst nicht sind.
Entschieden haben wir uns für Brienz im Berner Oberland


Da alle dabei sein wollten, haben wir uns für ein Ferienhaus mit zwei Wohnungen entschieden. Bei der Buchung galt noch die 5-Personen-Regelung. Bei 6 Personen und zwei Wohnungen waren wir also dabei.... Diese Regelungen haben sich zum Glück verflüchtigt, und wir genossen die gemeinsame Familienzeit mit den erwachsenen und flüggen Jungmenschen sehr!!


Den See haben wir sehr geschätzt. Wir waren des Öfteren am Quai, da kann man sich Liegestühle nehmen und so lange nutzen, wie man möchte. 
Schwimmen, lesen, in der Sonne dösen - alles dabei.
Das Wasser war doch sehr erfrischend - ich bin nur reingestanden, zum Schwimmen es war mir zu kalt ;)


Ein Ausflug ins Freilicht-Museum Ballenberg wurde von allen gewünscht - und es hat sich gelohnt! Mir haben die unterschiedlichen Bauweisen der alten Häuser sehr gefallen.


Wir haben meinen Bruder und seine Liebste besucht.
Den Regenbogen in seiner ganzen Schönheit könnt ihr hier sehen


Natürlich sind wir mit dem Raddampfer einmal um den See.
Tigerherz hat seinen Abschluss als Maschinen-Bau-Ingenieur im August, er liess es sich nicht nehmen, uns die Mechanik des Dampfers zu erklären


Im Berner Oberland kann man wunderschöne Motorrad-Touren fahren, Pässe überqueren  und Landschaften geniessen.
Klar, das wir auch zu viert (Tigerherz, das Kleinod, mein Lieblingsmensch und ich) mit den Töff unterwegs waren 


Auch Thun ist ein Ausflug wert!
Ein ähnliches Bild mit den Jungmenschen und den Bonuskindern gibt es schon vom Schluchsee.
Die Drachenkämpferin und der Bodyguard waren zwei Wochen mit dabei
Tigerherz hat seine Bachelor- Arbeit abgegeben, und war mit dem Kleinod deswegen eine Woche dabei.
Der Lieblingsmensch und ich haben die Gegend drei Wochen in uns aufgesogen


Die Brienz-Rothorn-Bahn ist eine altehrwürdige dampfbetriebene Zahnradbahn.
Wer in der Gegend ist, kann sich so ohne grosse Anstrengung auf 2348 m.ü.M begeben und ein unglaubliches Panorama geniessen.
Für mich war der Ausflug eine kleine Herausforderung: Ich bin nicht Höhenfest.


Da wir ein Haus bewohnten, habe ich mich entschieden, meine Nähmaschinen mitzunehmen.
(darüber möchte ich eigentlich nicht sprechen ;) )
Abends, wenn die Fussballspiele der EM übertragen wurden, haben die Drachenkämpferin und ich - mit Sicht auf den Fernseher - zusammen genäht.
Mit den anderen zu haben wir gelitten, gefachsimpelt, geplaudert und in der Halbzeit Eisbecher gemacht und gegessen.
Das war schön!
Die Nähergebnisse werde ich in der nächsten Zeit verbloggen, in drei Wochen kommt so einiges zusammen


Ich bin reich gesegnet, mit meiner Familie in einem so wunderschönen Land leben und Ferien machen zu können

(unbezahlte und unbeauftragte Werbung wegen Namenerkennung, Produktenerkennung und Verlinkungen enthalten)


Habt einen dankbaren Tag!
Herzlichst
yase





 

Montag, 29. Juni 2020

Urlaub

zu Hause


Geplant waren im Juni drei Wochen Sommerferien auf einem Camping-Platz in Kroatien.
Im März, bei Beginn der Krise ahnten wir schon, dass in diesem Jahr so einiges anders sein wird.
Also planten wir Urlaub zu Hause, recherchierten Motorradtouren mit Übernachtungen und einiges mehr an schönen Ausflügen.  
Das Wetter und die Umstände haben dann nochmals alles etwas anders als geplant werden lassen - 

Eine erste Tour führte uns in die Rofflaschlucht.


Im Restaurant waren nach einem verlängerten Wochenende nicht so viel Gäste, aber wir waren nie allein. Hier haben wir sehr fein gegessen.
Der ganze Betrieb wird von einer Bloggerin und ihrer Familie geführt - deshalb sind wir überhaupt darauf gekommen.
Weil es so schön und versteckt liegt, erzähle ich euch davon. Wer also in der Schweiz Sommerurlaub macht, sollte sich dieses kleine Juwel nicht entgehen lassen.

(Ja, ich denke, das ist offenen Werbung : Ich mache das ohne Auftrag, bekomme dafür rein gar nichts, und das ist gut so! Es ist meine persönliche Meinung, und die ist nicht käuflich..)


Die Motorradmontur durften wir im Restaurant selber hinterlegen, und so unbeschwert die Schlucht am Rhein entlang wandern


Der Weg in der Schlucht wurde vor über 100 Jahren von Hand in den Stein gemeisselt


Man wähnt sich in einem Märchen - 

Habt einen märchenhaften Tag!

Herzlichst
yase


Freitag, 26. Juli 2019

Mädchen-

Kram 

(Kann unbezahlte und unbeauftragte Werbung wegen Namenerkennung, Produktenerkennung und Verlinkungen enthalten)

Auf dem Motorrad ist kein Platz für eine Handtasche - und
Tankrucksäcke, die als Bauchtasche umgebunden werden, gefallen mir persönlich nur sehr bedingt...


Trotzdem braucht frau auch da Geld, Schlüssel, Karten  (Krankenkassenkarte, ID, Fahrausweis , etc)
Lippenpomade, Handcreme, Haarklammer..... Mädchenkram halt....

Damit ich immer alles zusammen habe, und mit einem Griff fahrbereit bin, 


habe ich mir mit Resten aus meinem Fundus ein Doppelzippermäppchen (Link führt zu youtube) genäht.
Der Knopf kommt aus dem Fundus meiner Oma.


Das hintere Täschchen ist unterteilt, so habe ich das Handy in einem Fach, und Ausweise im anderen 
Die Unterteilung wurstelt etwas - erfüllt aber den Zweck trotzdem hervorragend!


Im offenen Fach, also leicht zugänglich, Haargummi für dann, wenn ich den Helm ausziehe, und Lippenpflege für dann, wenn ich den Helm schon auf habe...


Vorne Platz für den Schlüssel und ein bisschen Geld: Kaffee oder Benzin - was gerade nötiger ist


Diese kleinen Glasperlen haben auf diese Gelegenheit gewartet: Nun helfen sie, auch mit Handschuhen einfach an die Dinge ran zu kommen....
Da sie zu zweit waren, hat jeder Reissverschluss je einen Glassmuffin bekommen

(Danke Dir herzlich!!)

Das Zippertäschchen hat Platz im kleinen Rucksack, so kann ich es einfach rein werfen, und genau so einfach raus nehmen.

Vernäht habe ich die Reste der rosa Jeans von da
und den letzten Rest des Stoffes von da


Habt einen handlichen Tag!

Herzlichst
yase

Gearbeitet habe ich mit
Anleitung und Schnitt: verlinkt im Text
Jeans und Futterstoff, Knopf und RV: aus meinem Fundus, 


















Mittwoch, 24. Juli 2019

Was ist eigentlich

aus meinem Traum geworden???

(Kann unbezahlte und unbeauftragte Werbung wegen Namenerkennung, Produktenerkennung und Verlinkungen enthalten)

Vor einem Jahr etwa habe ich erzählt, dass ich mir meinen Mädchentraum habe wahr werden lassen, und nun ein grösseres Motorrad mein eigen nenne.
Was ist eigentlich daraus geworden???

Nun ja - ich fahre! 


Alleine - zum Beispiel zur Arbeit


Zu zweit mit meinem Lieblingsmenschen: Ihm gehört die rote VFR 750


zu Dritt: mit Tigerherz auf der Ninja 250 über Pässe.... - das sind die ganz besonderen Touren!

Bild gemacht vom Kleinod

zu Viert:
meine weisse VFR 750, Jg 88
die rote VFR 750 Jg 89 gehört meinem Lieblingsmenschen
die schwarze Honda CB500 PC26 ist die Maschine vom Kleinod
und "die Kleine" von Tigerherz, seine grüne Kawasaki Ninja 250, 
- diese Touren machen sehr viel Spass! So zu viert, das ist cool!

Und natürlich auch immer mal wieder als Sozia - vor allem, wenn wir lange Touren unternehmen. Dafür fehlt mir noch die Routine, so über drei, vier Pässe am Stück. 
Da setzte ich mich gerne hinter meinen Lieblingsmenschen und geniesse es einfach
(Dieses Foto ist gestellt, das Kleinod hat es gemacht. Fahren und fotografieren geht auf dem Motorrad nicht!)


Habt einen mutigen Tag!

Herzlichst
yase

Freitag, 15. Juni 2018

Mädchen-

Träume


Als kleines Mädchen imponierten mir Frauen mit schweren Motorrädern sehr.
Irgendwann würde ich auch mal Motorad fahren!!
Mit 20 nannte ich eine kleine Suzuki 125 mein eigen.
Mit 26 war das Ende meiner Motorradkarriere erst mal erreicht: Die Lederjacke liess sich nicht mehr über meinem Babybauch schliessen. Gerne übernahm ich das "Brutgeschäft", und überliess meinem Lieblingsmenschen Strasse und Maschine. Solange unsere Jungmenschen nicht selbständig für sich aufkommen konnten, wollte ich nicht wieder fahren. Auch nicht als Sozia. Ein absolut unlogisches Kopf-Problem, aber ich konnte damit umgehen.


Geträumt von einer grossen Maschine habe ich aber immer. 
Der Wunsch, wieder aufzusteigen und loszufahren war immer da.


Die Drachenkämpferin ist verheiratet und schreibt ihre Masterarbeit.
Tigerherz ist in den Lehrabschluss- und Berufsmatura-Prüfungen. Und auch wenn er im September sein Hochschul-Studium beginnt:


Das ist mein wahr gewordener Töff-Traum: 
Honda VFR 750 F, Baujahr 1988
Mein Lieblingsmensch fährt dieselbe Maschine in rot.


Die Fotos hat er gemacht, noch auf dem Trainingsgelände. 
Meine Eskorte auf der Kawasaki Ninja 250: Tigerherz, mit dem Lehrfahraussweis

Und nun geht es auf die Strasse, die Pässe rufen!!

Ich guck mal in die Runde: Wer von Euch fährt auch Motorrad??


Allzeit gute Fahrt!!

Herzlichst
yase