der Restekiste
Im hiesigen Wochenblättchen, das ungefragt eingeworfen wird, aber die bessere Zeitung ist als die bezahlte.... Also, in diesem Blättchen war letzte Woche ein Gratis-Inserat:
Ein Mann, der in einem Wohnheim für Menschen in schwierigen Lebenssituationen lebt, sucht Wollreste und Restewolle für seine Strickarbeiten
Letztes Jahr habe ich diese Anfrage auch gesehen, aber es dann verpasst....
In diesem Jahr wollte ich mir diese Chance nicht entgehen lassen!
Also schnell die Restekiste geholt, und aussortiert....
Meine Restekiste ist ein Erbstück meiner Oma.
Seit 1996 stricke ich sehr oft und immer wieder auch Wolle weg. Ihr kennt ja die Ergebnisse auch.
Aber manchmal hemmt mich diese Kiste.
Weil da noch so viel liegt, verbiete ich mir, neue, schöne Wolle zu kaufen, und unterbinde so auch den Kreativfluss. Der stockt nämlich sehr oft, weil sich aus den Resten nicht immer etwas grösseres, schönes (wie eine Jacke oder so) stricken lässt....
Langer Rede kurzer Sinn:
Ich habe mich von 4 kg Restenwolle getrennt!
Geblieben sind ganze Stränge Sockenwolle,
Wolle, die ich vor meinen geistigen Augen sofort verarbeitet sah,
und alle Selbst gefärbte. (Siehe oben letztes Bild)
Im gesamten fast nochmals 4 kg, aber alles Wolle, die ich verarbeiten will und kann.
Gerade ist ein Karte angekommen:
Mit krakeliger Schrift bedankt sich der Empfänger für die schöne Wolle. Sie hat ihm grosse Freude bereitet....jetzt freue ich mich gerade nochmals!
Herzlichst
yase




























